Segelexpedition durch Feuerland und die Wasserwelt der Yamana Ureinwohner

Expeditionstörn Darwin Kordilleren, Beagle-Kanal und Kap Hoorn

Ausgangspunkt und Endpunkt für diese einzigartige 15 Tage Segelexpedition ist die chilenische Hafenstadt Puerto Williams. Das 2.300 Einwohner Städtchen liegt an der Nordküste der Insel Navarino (Inselgruppe Feuerland) direkt am Beagle-Kanal .

Nach der Anreise (meist über Santiago und Punta Arenas) richten wir uns auf der Yacht ein. Die Kojen werden verteilt und das Reisegepäck verstaut.

Die gemütlichen Kabinen der Yacht werden für die nächsten fünfzehn Tage unser Zuhause sein. Die Yacht bietet Schutz und Sicherheit, während wir uns in die unberührte Wildnis vorwagen.

Zum Start fahren den Beagle-Kanal hinunter, Richtung Osten bis wir Puerto Toro erreichen. Anschließend überqueren wir mit einem langen Schlag die Bahía Nassau, über 50 Seemeilen. Wir wagen uns in das Herz des Wollaston-Archipels, daß im Süden mit dem berüchtigten Kap-Hoorn abschließt.

Die Santa Maria Australis wirft in einer geschützten Bucht Anker und wartet auf günstige Wetterbedingungen. Caleta Maxwell dient als optimaler Ausgangspunkt, nur 15 Seemeilen von Kap Hoorn entfernt.

Wir ergreifen die erste Gelegenheit, um das Kap Hoorn zu umrunden. Auf dieser Etappe segeln wir etwa 30 Seemeilen über die offenen Gewässer des Atlantischen und Pazifischen Ozeans.

Mit Nordkurs durchqueren wir anschließend die Bahia Nassau, um die Insel Lennox zu erreichen. Auf der windgeschützten Seite der Insel finden wir einen sicheren Ankerplatz.

Nächste Station ist die Ankerbucht Caleta Banner auf der Isla Picton. Die malerische Bucht birgt eine bewegende Geschichte: Missionar Allen Gardiner versuchte einst hier die Yaghan-Ureinwohner mit den Lehren der Bibel vertraut zu machen. Doch konfrontiert mit Aggressionen der Ureinwohner, war Gardiner gezwungen, sich zurückzuziehen.

Zur Halbzeit unserer Reise setzen wir die Segel und folgen unserem Weg zurück nach Puerto Williams. Mit Einbruch des Abends kehren wir ins Städtchen  zurück. Im Yachtclub Micalvi versammeln sich dann die frischgebackenen "Kap-Hoorniers", um ihre Gläser zu erheben und auf das erfolgreiche Umsegeln des Kaps anzustoßen.

Jetzt beginnt der zweite Abschnitt unserer Reise! Wir segeln westwärts den Beagle-Kanal hinauf, vorbei an kleinen Estancias, die vor der imposanten Bergkette der Cordillera Darwin liegen, bis wir Puerto Navarino erreichen. Mit jeder Meile, den wir zurücklegen, erheben sich die schneebedeckten Gipfel höher und der Kanal verengt sich allmählich.

Wunderschön eingebettet und geschützt am Fuße der Berge liegt die alte, nun verlassene Estancia Yendegaia. Der Anblick ihrer verlassenen Häuser und heruntergekommenen Einrichtungen gewährt uns einen Einblick in das abgelegene und anspruchslose Leben, das noch heute diese Gegend prägt.

Anschließend tauchen wir ein in die friedliche Einsamkeit dieser abgeschiedenen Bergkette. Wir ankern in Caleta Olla, wo ein weißer Sandstrand am Fuße des prächtigen Gletschers Mount Frances auf unsere Ankunft wartet.

Auf dem Programm steht dabei auch eine Wanderung durch die unberührte Wildnis zum Gletschersee. Anschließend setzen wir unsere Fahrt entlang des Beagle Kanals fort. Gletscher stürzen hier direkt ins Meer. Unsere Erkundung führt uns zum majestätischen Pia-Fjord, wo wir einen Spaziergang machen, um den Gletscher aus der Nähe zu betrachten.

Die Fjorde sind mit treibendem Gletschereis gefüllt, und das Heulen einer Robbenkolonie hallt in der Ferne wider. Wir haben dort den westlichsten Punkt unserer Reise erreicht und verbringen hier die Nacht.

 

Unser Weg führt uns südwärts durch den Thomson-Kanal. Am Ende des Kanals in der Bahía Cook angekommen, treffen wir auf die langen, rollenden Wellen des Pazifischen Ozeans. Wir biegen nun ostwärts ab in den Brazo Suroeste des Beagle-Kanals. Hier entdecken wir zahlreiche verlockende Buchten, die darauf warten, erkundet zu werden.

Es ist auch geplant, dass wir an einem Tag zum Mittagessen von Gaucho Eugenio und seiner Frau Esther auf ihrer Estancia Kanasaka empfangen werden. Sie haben einige Pferde bereit für diejenigen, die daran interessiert sind, die Umgebung zu Pferd zu erkunden. Sohn Claudio wird die Reiter dabei begleiten.

Nach unserem Abenteuer in der Darwin Kordillere werden wir mit einem traditionellen lokalen Essen, Centollas als Vorspeise und gefolgt von am Spieß gegrilltem Lamm, verwöhnt.

Wir verabschieden uns am vorletzten Tag unserer Reise von der majestätischen, abgelegenen Bergkette und setzen die Segel zurück nach Puerto Williams.

Endstation dieser Abenteuerrese ist wieder Puerto Williams - die chilenische Hafenstadt gilt übrigens als südlichste Stadt der Welt. Im Hafen von Purto William liegt die MS MICALVI, ein ehemaliger deutscher Frachter, der heute Museumsschiff ist und dem lokalen Yachtclub "Micalvi" als Vereinsheim dient.

Der Club nennt sich übrigens “The most southerly yacht club in the world” - gibt es einen besseren Ort, um zum Abschied nochmals auf die frisch gebackenen "Kap Horniers" und auf die gesmte Expeditionsreise anzustoßen?

Mit der vertrauten Twin Otter oder dem BAe/RJ-Flugzeug fliegen wir zurück nach Punta Arenas. Während wir Abschied von den letzten Blicken auf den Beagle-Kanal und der Cordillera Darwin nehmen, verabschieden wir uns von einem der letzten unberührten Naturreservate der Welt.

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Es liegt in der Natur der Seesegelei, daß Reiseroute- und Ziel nie als "Fahrplan" mißzuverstehen sind.

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