12 bzw. 14-tägige Oneway-Sportseeschiffertörns
von
Cherbourg bzw. Southampton nach Stavoren am
Ijsselmeer
Termine: 30.7. - 10.8.2007 (12
Tage) und 29.03.2008 - 11.04.2008 (14 Tage)
Als
Sportseeschiffertörn ausgelegt
sind diese anspruchsvollen
Onewaytörns
von Cherbourg bzw. Southampton durch den Englischen
Kanal und entlang der englischen Südwestküste zurück über die südwestliche
Nordsee nach Holland. Ein Zwischenstop im englischen Segelmekka Cowes auf
der Isle of Wight ist dabei obligatorisch. Nach erfolgter Praxisprüfung in
Ijmuiden geht's dann via Nordseekanal und durch Amsterdam wieder aufs
IJsselmeer in unseren Heimathafen nach Stavoren.
Eine frühzeitige Buchung wird
empfohlen, da die 7 Plätze erfahrungsgemäß rasch ausgebucht sein werden!
Törnplan Termine und Preise siehe unten
Um es vorneweg zu sagen: diese
Strecken sind alles andere als eine Kaffeefahrten
und daher speziell für Teilnehmer gedacht, die bereits über eingehende
praktische Erfahrungen im Yachtsegeln verfügen. Daher setzen wir auf
diesen Törns ausreichende
Erfahrung auf seegehenden Yachten sowie die für längere Seestrecken
erforderliche physische und psychische Belastbarkeit voraus.
Wir segeln zwar von West nach Ost - also mit der vorherrschende
Windrichtung - aber auch durch eines der meistbefahrenen
Schifffahrtsreviere der Welt. Längere Seestrecken, Seegang,
Nachtwachen, Kartenarbeit unter Deck und vieles mehr gehören zur
täglichen Bordroutine.
Starthafen für
den Törn vom 2.4. bis 13.4.2007 ist die französische Hafenstadt
Cherbourg. Starthafen für den Törn vom 30.7. bis 10.8. ist
lebhafte englische Stadt Southampton
- aus der Geschichte bekannt als das "Tor
zur Welt". Der Hafen, von dem aus im Jahre 1912 auch
die Titanic zu ihrer verhängnisvollen
Fahrt in
See stach, ist nach wie vor ein wichtiger
Punkt in der Stadt. Er beherbergt die
Internationale Boots- und Schiffsshow
sowie diverse internationale
Segelereignisse. Zur Seeatmosphäe passt das Seefahrtsmuseum, das in
einem alten Lagerhaus, dem Wool House,
beheimatet ist.
Nach der Anreise nach Southampton treffen wir uns
direkt an unserem Liegeplatz. Nach Provianteinkauf und ausführlicher
Sicherheitseinweisung starten wir dann zu unserem Törn durch den
Englischen Kanal über die südwestliche Nordsee in Richtung
niederländische Küste. In Ijmuiden besteht zum Abschluß des Törns die
Möglichkeit die praktische Sportseeschifferprüfung abzulegen.
Ein Highlight ist der Besuch auf der Isle of Wight
mit dem Segelmejkka Cowes und der schönen Hafenstadt Yarmouth (Bild
links). Früher gehörte die Isle of Wight zur Grafschaft Hampshire,
aber seit 1974 ist sie eigenständig. Wegen der Nähe zum Festland ist
die Insel ein beliebtes Ziel für britische Urlauber. Speziell die
Küstenorte Ryde, Sandown, Shanklin, Ventnor und Freshwater, aber auch
verschiedene kleinere Ortschaften in verschiedenen Gegenden werden
gerne besucht.
Die Insel hat eine der kürzesten britischen
Eisenbahnen. Die Inselbahn fährt gerade mal 8,5 Meilen von Ryde Pier
Head nach Shanklin im Osten der Insel. Alte Züge der Londoner U-Bahn
Baujahr 1938 fahren auf dieser Strecke. Dennoch soll die
Bahngesellschaft die höchste Zuverlässigkeit (?) aller britischen
Bahngesellschaften haben. Das wichtigste Ereignis des Jahres ist die
weltberühmte Segelregatta in Cowes (Bild links). Die Cowes Week zieht
jeden August Hundertausende von Besuchern auf die Insel. Andere
wichtige Segelveranstaltungen in Cowes sind der Start des Admirals Cup
im Juli und der Commodores Cup im August.
Wenn Wind und Wetterlage es erlauben machen wir vom Solent aus als
erstes noch einen Abstecher nach Alderney - die nördlichste der
Englischen Kanalinseln. Dabei geht's durch „The Race“.
In dieser ca. 15 km breiten Durchfahrt zwischen Alderney (Bild links)
und dem französischem Cap La Hague kommt es Gezeitenströmen, die bis
zu 9 Knoten schnell sind! Von dort entscheiden vor allem
Windrichtung und Wetterverhältnisse ob wir eher im Norden an der Küste
der englischen Grafschaft Sussex entlang segeln oder Richtung Süden
der französischen Küste folgen. Wenn es die Windrichtung erlaubt
versuchen wir entlang der englischen Küste zu segeln.
Beide Routen haben aber Ihren Reiz. An der Küste der
Normandie östlich von Cherbourg liegen zum Beispiel
so geschichtsträchtigen Orten wie der Strand zwischen Pointes
de la Perce� et Raz und Port-en-Bessin – dort im sogenannten
Landungsabschnitt „Omaha Beach“ verlief am 6.Juni 1944 die
Landeoperation der alliierte Invasionsflotte. An der weiter östlich
anschließenden C�te Fleurie (Blumenküste) zwischen Seine- und
Ornemündung fallen die Weideflächen und Apfelbaumgärten sanft ab zu
den Sandstränden, die von Blumenrabatten und eleganten Villen gesäumt
werden. Hier liegt auch der berühmten Badeort Deauville. Von Le
Tr�port bis Le Havre erstreckt sich dann die sogenannte Cote d'Alb�tre
(Bild links).
Das
Seebad Brighton mit seinen berühmten ins Meer hinausragenden
Vergnügungspiers (Bild links)
bieten sich ebenfalls als Zwischenstop an.
Der historische Ort ist heute bei jungen Engländern - vor allem,
wenn sie aus London kommen - sehr beliebt: lange Strände, gute
Einkaufsmöglichkeiten, Palace-Pier, die Altstadt, Royal Pavilion,
sowie unendlich viele Pubs und Kinos.
Dann geht’s
weiter vorbei an Beachy Head (Bild links) in Richtung der Straße von
Dover.
Bis zu 600 Schiffe befahren täglich diese Verbindung zwischen
Nordsee und Atlantik Die nur 16 Seemeilen breite Straße von Dover ist
somit die am stärksten befahrene Schifffahrtsstraße der Welt und war
bis 1972 eine der gefährlichsten Strecken mit vielen Havarien.
Nachdem 1972 ein Tanker mit einem Frachter kollidiert
war und drei weitere Schiffe auf die Havaristen auffuhren, wurde dort
ein Verkehrstrennungsgebiet mit vorgeschriebenen Fahrrichtungen
eingerichtet. Seit dieser Zeit sind die Unfallzahlen stark zurück
gegangen. Fünf
Fährschiffe, die fast gleichzeitig entweder dicht vor dem Bug oder
achtern unseren Kurs kreuzen sind hier an der Tagesordnung. Eventuelle
Kreuzschläge müssen klar vor den Trennlinien der Verkehrswege enden,
und im Verkehrtrenngebiet muß strikt der vorgeschriebene Kurs gehalten
werden
- das Verkehrstrennungsgebiet wird von den Stationen Dover und
Calais rund um die Uhr mit Radar überwacht!
Eine große Gefahr geht noch immer von den
Fischerbooten aus, die in der Trennzone fischen dürfen, aber dazu die
Einbahnwege queren müssen. Sie sorgen manchmal für einen „Stau“,
obwohl die Fahrzeuge, die im Verkehrstrennungsgebiet der Fahrrichtung
folgen, Vorrang haben. Nach Passieren der Straße von Dover fahren wir
ins Seegebiet "Südwestliche Nordsee".
Mögliche Häfen auf dem Weg in niederländische Ijmuiden sind zum Beispiel
Calais, Dünnkirchen, Oostende, Zeebrügge, Rotterdam oder Scheveningen.
Via Nordseekanal und vorbei an Amsterdam nehmen wir abschließend Kurs in
Richtung Ijsselmeer und unseren Heimathafen Stavoren.
Gesegelt wird mit unserer
SY SÜDWIND (Bavaria 42) - eine perfekt ausgerüstete Yacht mit
Teakdeck, Mahagoniausbau und 8 bequemen Kojen in 4 geräumigen Kabinen
(davon 2 Kabinen mit Stockbetten). Alles in Verbindung mit
hervorragenden Segel- und Manövriereigenschaften, allen erdenklichen
Extras sowie einer kompletten Hochseeausstattung: angefangen bei GPS
mit Seekartenplotter, NAVTEX, Furuno-Radar über Radsteuerung,
Warmwasseraufbereitung,und elektronischer Windmessanlage bis hin zu
Sicherheitseinrichtungen wie Strecktauen an Deck, an Deck gestaute
Rettungsinsel mit hydrostatischer Auslösung, SART und eine
satellitengestütze EPIRB-Seenotfunkbake. Selbstverständlich abgenommen
von der Seeberufsgenossenschaft (SeeBG) und mit staatlichem
Schiffsicherheitszeugnis und Fahrterlaubnisschein für weltweite Fahrt.
Außerdem steht uns für diesen Törn ein großes Dingi mit festem Boden
und aufblasbarem Kiel zur Verfügung.
schwarz = oneway von Southampton nach Stavoren
Die endgültige Route ist immer abhängig von Wind- und
Wetterverhältnissen. Es liegt in der Natur der Seesegelei, daß
Reiseroute- und Ziel nie als "Fahrplan" mißzuverstehen sind.
Unsere neue, praktische Schnellsuche: einfach auswählen
und ablegen!
Saison 2011
Alle Highlights der laufenden Saison Nach der Sasion ist vor der Saison - hier gibt´s einen Ausblick auf
alle Törns und Events im Jahr 2011! Hier geht´s los...
Aktuell
Hier finden sie alle News und eine Übersicht über unser Gesamtprogramm:
Ran an den Auslöser! Sailing Island sucht die schönsten und
spannendsten Fotos die auf einem Sailing Island Törn entstanden sind.
Erlaubt ist alles, was erstaunt, fasziniert oder Lust auf Segeln macht. Mehr Infos...
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Winter 2011/2012
Malta - die Schatzinsel im Mittelmeer Das
Mittelmeerarchipel zwischen Sizilien und Afrika mit den Inseln
Malta, Gozo und Comino, ist mit ca. 140 km Küstenlinie ein geradezu
idealer Ort für Wassersportler und zählt derzeit unter Seglern noch
als absoluter Geheimtip.
mehr Infos...
Kanarentörns
Ab ins Warme Die Kanaren auch genannt werden,
stellen den südwestlichsten Außenposten Europas dar. Sie liegen auf dem
28. Breitengrad Nord, und die Inselgruppe befindet sich damit auf dem
gleichen Breitengrad wie Florida, Ägypten oder die Sahara.
Gibt es bessere Voraussetzungen für einen Wintertörn im Warmen? Mehr
Infos...
Skippertraining
Rein in die Box - raus in die Box An den verlängerten Wochenenden von Freitag bis Montag stehen vor
allem Hafenmanöver unter Motor und Seemannschaft auf dem Programm. Mehr Infos...
Offshore Törns
Die See ruft Unsere POGO 40 Offshore-Erfahrungstörns
sind für alle gedacht, die
echtes Blauwassersegel erleben sowie außergewöhnliche Seereviere
kennenlernen möchten uns sich dabei richtig Seebeine wachsen lassen wollen. Mehr Infos...
Törnidee
Ihr ganz privater Törn
Alle unsere Törns - vom Wochenendskippertraining bis hin zum POGO 40
Sailing - sind auch als Privattörn buchbar. Wir machen gerne ein
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