Transatlantiktörn 2011 von West nach Ost
an Bord unseren Hochseeracer vom Typ POGO 40

Willkommen an Bord zu einem der letzten großen
Abenteuer: Transatlantik von West nach Ost.
Diese
Atlantiküberquerung West-Ost ist eines der letzten Abenteuer in
unserer perfekt organisierten
zivilisierten Welt. Wir segeln von der
Karibikinsel St. Lucia auf den Spuren der Eroberer und Seefahrer
auf der klassischen Rückroute vom Karibischen Meer zurück ins alte
Europa.
Die direkte Entfernung aus der Karibik bis zu den Azoren beträgt ungefähr 2.200 Seemeilen.
Unsere tatsächliche Route wird aber um 300 bis 400 Seemeilen länger
werden, da es auf dieser Route empfehlenswert ist das
Hochdruckgebiet zwischen den Bermudas und den Azoren zu umfahren.
Denn dort sind leichte Winde und Windstille sehr wahrscheinlich.
Doch auch für diesen Fall bringen wir auf diesem
Törn die besten Voraussetzungen mit - unsere Yacht ist leicht und
schnell und ermöglicht auch bei leichten Winden noch gute Etmale (die
von einem Schiff von Mittag zu Mittag zurückgelegte Wegstrecke).
Denn
wir
starten zu diesem Abenteuer nicht mit irgendwelchen Yachten, sondern
mit unseren reinrassigen Hochseeracern vom Typ
POGO 40. Inspiriert durch die großen Open 60 Yachten auf
der einen und den Minitransat Racern auf der anderen Seite gehört
die neue Class 40 derzeit zu den heißesten Einheitsklassen der
internationalen Offshore-Regattaszene. Ursprünglich konzipiert für
Extremsegler, die lange Hochseedistanzen ganz auf sich alleine
gestellt bewältigen müssen und optimiert für schnelle Downwind-Kurse
auf offener See bieten die POGO 40 Yachten ein Form von Segelspaß,
den man bisher auf normalen Yachten vergeblich sucht.
Innovative Entwicklungen aus dem Profiregattaszene wie etwa
Kohlefaser-Rigg und Wasserballast sind auf unseren neuen POGO 40 Yachten
ebenso Standard, wie Bordrechner, GPS-gestützte Navigations- und
Routingsoftware, Kohlefaser-Bugspriet mit asymetrischem Spinnaker (Gennaker) sowie
eine Doppelruderanlage, mit der sich die Yachten auch unter extremen
Bedingungen einfach und sicher steuern lassen.
Wie schnell die POGO 40 Yachten sind haben sie auf der letzten "Route du
Rhum" eindrucksvoll unter Beweis gestellt, bei dem Einhand-Transatlantik-Klassiker
benötigte der Engländer Philip Sharp auf seiner POGO 40 gerade mal
18
Tage 10 Stunden, 21
Minuten und 18
Sekunden für die Strecke von St. Malo/Frankreich bis
nach St. Lucia/Karibik!
Segelvorkenntnisse und
erste Törnerfahrungen sind auf diesem
Hochseetörn Voraussetzung, damit meinen wir aber keine
überdurchschnittliche Segelerfahrung, sondern man sollte
vor allem Seefest sein (spätesten nach
ersten Tagen der Gewöhnung). Bei der Zusammenstellung der
Teilnehmer achten wir außerdem darauf, daß
ausreichend Erfahrung an Bord vorhanden ist, so daß auch
jemand, der noch keine eigene Wache gehen kann die Chance hat an diesem
außergewöhnlichen Törn teilzunehmen. Ganz wichtig
sind
Spaß am Segeln, Teamfähigkeit und
ein positiver Teamgeist sowie die
Bereitschaft unter Anleitung unserer
Profi-Skippers an der Führung und Bedienung der Yacht
aktiv teilzunehmen.
Transatlantik Törn 2011 von St. Martin/Karibik zu den
Azoren:
Termin:
12.03.2011 - 05.04.2011
Preis:
EUR 1.650,-
Vormerkung auf einen Törnplatz empfehlenswert, am besten
per
E-Mail: info@sailingisland.de
Törnplan Offshoretörns mit unseren POGO 40 Yachten
  
  
 
Fotos mit freundlicher Genehmigung von
Pogo Structures/Chantier Naval Structures
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Sint Maarten
Unser Ausgangspunkt für dieses einmalige
Segelevent ist Sint Maarten -die
kleinere Hälfte einer zauberhaften und lebhaften karibischen Insel,
die sich die Niederlande und Frankreich friedlich teilen. Sint
Maarten ist damit die kleinste Insel der
Welt, auf der zwei unterschiedliche Nationen mit ihren eigenen
nationalen Eigenschaften, Gesetzen und Gebräuchen Seite an Seite
koexistieren - ohne Stacheldraht, nur mit Schildern, auf denen
'Willkommen' steht. Der holländische Teil
der Insel - nur 44 Quadratkilometer groß, von denen allein fünf
unter den Wassern von Lagunen und Salzteichen liegen
- ist zu einem
der populärsten Einkaufs- und Urlaubsziele der Karibik aufgestiegen
(Der Legende nach wurde die Grenze durch ein Gehrennen um die
Insel festgelegt. Auf dem Weg musste der Holländer jedoch der
Wirkung seines Gins Tribut zollen und dem selbstverständlich Rotwein
trinkenden Franzosen somit den größeren Teil des Landes überlassen)
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Nach ausgiebigem Kennenlernen und
Verproviantieren der Yacht machen wir uns auf die 2.500
Seemeilen lange Reise über den Nordatlantik. Wir lassen die
Leeward Islands westlich
liegen und bald verschwinden die Gipfel der Karibikinseln am
Horizont und wir sind alleine auf dem offenen Atlantik.
Erfahrungsgemäß wählen wir zuerst einen nördlichen Kurs, der bis
auf 200 - 300 Seemeilen an die Bermudas vorbeiführt. Erst auf
der Höhe zwischen 30° N und 40°
drehen wir mit den dort einsetzenden Westwinden auf unseren
Ostkurs in Richtung Azoren. Wie weit nördlich wir fahren ist dabei
abhängig von der Großwetterlage und der Einschätzung des Skippers.
Ein direkter Kurs auf die Azoren ist normalerweise nicht zu
ratsam, da man hierbei in großflächige Gebiete mit Windstille
geraten kann.
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Ab jetzt ist für die nächsten Tage offener Atlantik
angesagt. Der Wachplan
ist erstellt, Backschaften sind abgesprochen und eingeteilt und die
für Langfahrt typische Bordroutine kehrt ein. Mit etwas Glück
begleiten uns Delfine oder Wale auf der Strecke. Oder wir fangen
einen großen Meeresfisch für die Bordküche |
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Auf der Route von den Bermudas zu den Azoren
herrschen vornehmlich westliche oder südwestliche Winde, die durch
die Tiefdruckzone im Norden sowie durch das Hochdruckgebiet über dem
mittleren Atlantik bestimmt werden. Begünstigend wirkt auch der
Golf- bzw. Nordatlantikstrom, der mit einer Geschwindigkeit von bis
zu 0,5 Knoten in Richtung Ost beziehungsweise Nordost setzt. |
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Die Ansteuerung der Azoren ist vergleichsweise
einfach. Weder Flores noch Faial haben irgendwelche Untiefen oder
Vorlagerungen, die für Yachten relevant sind. Die 200
Meter-Tiefenlinie umgibt alle Azoreninseln im komfortablem Abstand
von 0,5 bis 5 Seemeilen, und auch die Gezeiten fallen auf den
Azoren eher gering aus. Der Tidenhub übersteigt an keiner Stelle
1,80 Meter. Dafür gilt es die mit bis zu 2 Knoten setzenden die
Gezeitenströme zwischen Faial und Pico zu beachten. |
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Ein Besuch auf den Azoren zählt zu den
unbestrittenen Höhepunkten eines jeden Seglerlebens, und an "Peter´s
Cafe Sport"
führt nach unserer Ankunft auf den Azoren
kein Weg vorbei.
Wer über den Atlantik segelt, den bringt
der Wind nun einmal auf die
schöne Azoreninsel Faial. Und in der Inselhauptstadt Horta
führen dann alle Wege zur berühmten Kneipe. |

Sailing Island Flagge im Cafe Sport |
Viele
Weltumsegler lassen sich ihre Briefe
postlagernd ins Cafe schicken,
und kaum ein Quadratzentimeter der urigen
Kneipe ist nicht beklebt oder behängt mit
Aufklebern und zerfledderten
Flaggen von Seglern aus der ganzen Welt.
Einer Sage nach handelt
es sich bei dem mitten im Atlantik gelegenen
Azorenarchipel,
übrigens um das untergegangene Atlantis. Die
neun Vulkaninseln sind aber in Wirklichkeit "nur" die aus dem Ozean
herausragenden Spitzen eines Gebirges aus 8.000 Metern Tiefe.
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Sehenswert ist auch die Hafenmauer in Horta. Denn
dort herrscht
unter Blauwasserseglern aus aller Herren Länder das
ungeschriebene Gesetz, vor dem Auslaufen ein Gemälde oder wenigstens
einen Namen an den Kaimauern zu hinterlassen. "Das stimmt Rasmus,
den Gott des Windes, milde," sagt man. Seemannsgarn - aber ganz
sicher ist sich da keiner. Dieser schöne
Brauch hat die Mole in eine riesige Open-Air-Galerie verwandelt.
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Klima und Wetter im
Januar
(Quelle: Monatskarten für den Nordatlantik):
Wir haben uns für diesen Törn einen anspruchsvollen Reisemonat ausgesucht
und die Monatskarten versprechen eine zügige Überfahrt.
Das starke Druckgefälle zwischen dem
Island-Tief und dem Azorenhochs bedingt starke Westwinde nördlich
von 30° Nord mit mittleren Windstärken von 5 - 7 Bft. Dabei
überwiegen im Ostteil SW-liche und im Westteil NW-liche Winde. Das wechselvolle Wetter, das besonders die
nördlichen Schiffahrtswege in diesem Seegebiet beherrscht, wird
durch den Vorüberzug großer Tiefdruckgebiete und der sie
begleitenden Teiltiefs mit ihrem oft raschen Wind- und
Temperaturwechsel hervorgerufen. |
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Unser Hochseeracer vom Typ
POGO 40:
Mit Ihrem steilen Vorsteven, der keilförmigen Linienführung,
dem flachen Unterwassschiff, dem extrem breiten Rumpf sowie dem
nach hinten offenen Heck präsentiert sich
unsere neuen POGO 40 Yachten
schon auf den ersten Blick als hochkarätiger Racer in
typischer Open-Class-Optik. Kein Wunder - schließlich stammt der
Riss der POGO 40 von niemand geringerem als dem Konstruktionsbüro
"Group Finot", das für einige der heißesten Yachten aus der
aktuellen IMOCA Open 60 Flotte verantwortlich ist.
Die extreme Rumpfbreite von 4,40
Meter ermöglicht rasante Surfs und bietet zugleich viel Platz an und
unter Deck.
Alle Bedien- und Kontrollleinen werden
zentral vom Cockpit aus bedient, und aufgrund von zahlreichen
durchdachten Details wird das Segeln einer POGO 40 unter Anleitung
unserer professionellen Skipper zum leicht beherrschbaren Vergnügen.
Die Yachten sind selbstverständlich SeeBG-abgenommen.
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Unsere Leistungen und der Törnreis:
Im Törnpreis enthalten: Unterbringung an Bord, Insolvenzversicherung
mit Sicherungsschein, Führung der Yacht durch den
Skipper/Segellehrer, Teilnahmen an den angegebenen Regatten,
Vermessungs- und Regattaanmeldegebühren, Törnbooklet mit
Sicherheitscheckliste, Notrollen, Wachplan, Revier-, Törn- und
Regattainformationen sowie Seemeilennachweis. Nicht im Törnpreis
enthalten sind die An-/Abreise sowie die
Kosten für evt. Landveranstaltungen und Bordkasse. Törnpreise
und weitere Details siehe
Törnplan. |
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Die endgültige Route ist immer abhängig von Wind- und
Wetterverhältnissen.
Es liegt in der Natur der Seesegelei, daß Reiseroute- und Ziel nie als
"Fahrplan" mißzuverstehen sind.
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