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Pogo 40 Sailing auf:

Segelexpedition "Amerika rund" und "Nordwest Passage"
(Expeditions in 2011 erfolgreich abgeschlossen)


 

Mit der Segelyacht "ANTA MARIA AUSTRALIS" rund Kap Horn, durch die Nordwest Passage und komplett um den amerikanischen Kontinent

Die "Nordwest Passage"
Nach Amundsen’s erster Durchfahrung konnte die Nordwest Passage sich niemals als reguläre Schiffahrtsroute durchsetzen. Die Eisverhältnisse blieben unberechenbar. Als Konsequenz der steigenden Erderwärmung und damit verbundenen Klimaveränderung zieht sich das Eis heute weiter zurück als früher. Das mehrjährige Packeis bricht auf und läßt Raum für einjähriges Wintereis. In der folgenden kurzen Sommerperiode (August, September) schmilzt dieses junge Eis wieder ab. Somit ergeben sich freie Wasserflächen die erstmals eine Durchquerung der Passage ohne Eisbrecherunterstützung ermöglichen. Viele bewundern die „harten“ Segler, die nach Spitzbergen, Grönland, Kap Hoorn und die Antarktis segeln. Und manche mögen sagen, „daß ist sicher nichts für mich“ oder "Ich fühle mich in den Tropen wohler". Und doch klingt der Ruf der Wildnis. Einmal dort segeln, wo noch fast niemand war. Auf Breitengraden weit nördlich des Polarkreises, mit Temperaturen um die 0º C, dort zu schippern, wo die Stürme geboren werden. Die Polarregion ist ein faszinierendes, magisches Land. Es verführt. Wir tasten uns hinein in das Gewirr der Eisberge, dicht an dicht geschoben, wir dazwischen, treiben mit der Tide im Eisberggewirr umher. Ab und zu drehen sich Berge, Flutwellen entstehen, Bewegung im Eisfeld. Fussabdrücke von Bären im klaren Wasser, Adler über uns. Wir erleben die Mitternachtsonne, das kurze, pralle Sommerleben der arktischen Tundra, bunte Blütenpracht, grasende Moschusochsen und vorbeiziehende Rentierhorden. Und die SANTA MARIA AUSTRALIS wird optimal darauf vorbereitet sein. Mit moderner Technik empfangen wir Hinweise auf die aktuellen Wetter- und Eisverhältnisse und werden wir in der Lage sein schnell zu reagieren. Welche Verhältnisse werden wir bei unserem Versuch 2011 mit der SANTA MARIA AUSTRALIS tatsächlich vorfinden? Wir laden Euch ein, das mit uns herauszufinden.

1. Etappe
Puerto Williams – Kap Hoorn – Patagonische Atlantikküste – Punta del Este – Rio de Janeiro
Mon 14. 03. 2011 - Sam 02. 04. 2011
2.585 sm

Törnprofil:

  • Die erste Umrundung von Kap Hoorn

  • Hochseesegelreise in den stürmischen 50er und 40er Breiten der Südhalbkugel entlang der rauhen patagonischen Küste

  • Im weiteren Verlauf erreichen wir gemäßigte, anschließend die warmen Zonen Brasiliens

  • Praktische Ausbildung zur Vorbereitung und Durchführung von Hochseereisen

  • Sturmtraining

  • Seemeilennachweis

Törnbeschreibung:
Mit dieser Etappe beginnt unsere 23.000 sm lange Expedtionsreise. Wir segeln südlich hinunter zur Drake-Staße. Unsere Daten werden bei den chilenischen Behörden am Kap Hoorn hinterlegt. Das Abenteuer beginnt. Wir setzen die Segel und gehen auf nördlichen Kurs. An der Staaten Insel vorbei führt uns der lange Weg an der Patagonische Atlantikküste entlang. Nächstes Ziel ist der Badeort Punta del Este in Uruguay. Hier können Ersatzteile und Proviant gebunkert werden. Weiter geht es nördlich bis in die wärmeren Zonen. Auf der Ilha Grande genießen wir kurz braslianisches Inselflair bevor uns die Großstadt Rio de Janeiro verschluckt.

 

2. Etappe
Rio de Janeiro – Äquator – Halifax, Neuschottland
Mon 11. 04. - Fri 20. 05. 2011
5.100 sm

Törnprofil:

  • Kompromißloser Hochseetörn ohne Unterbrechung

  • Aus den Tropen hinauf zu den rauhen Gewässern Neuschottland

  • Durchsegelung der Roßbreiten, Passatzonen und Doldrums

  • Zeit zum Entspannen und Zeit für sich selbst

  • Äquatortaufe

  • Praktische Ausbildung zur Vorbereitung und Durchführung von Hochseereisen

  • Seemeilennachweis

Törnbeschreibung:
Die SANTA MARIA AUSTRALIS liegt voraussichtlich in der Marina da Gloria de Rio de Janeiro. Die letzten Einkäufe werden erledigt und langsam verlassen wir die berühmte Guanabara Bay. Das Cabo Frio ist unser letztes Landzeichen. Die SANTA MARIA AUSTRALIS dreht ihren Bug hinaus ins freie Wasser des Südatlantischen Ozeans. Die nächsten Wochen haben wir für uns. Endlich gibt es Gelegenheit zur Anwendung der Astronavigation. Lesen, Kochen, Fischen, Wartungsarbeiten, und Wachen bestimmen unseren Lebenrytmus. Mit der Äquatortaufe feiern wir das Erreichen der nördlichen Halbkugel. Das Klima wird kühler und die Schiffahrt nimmt zu. Weiter nördlich müßen wir mit zunehmenden Nebel rechnen. In Halifax, Neuschottland ist Landfall. Unsere Reise zwischen den Kontinenten der alten und neuen Welt ist zuende. Sollten uns noch ein paar Tage zur Verfügung stehen, nutzen wir sie um diese herrliche Küste näher kennenzulernen. Well done.

 

3. Etappe
Halifax, Nova Scotia – Nuuk, Grönland
Son 12. 06. - Sam 25. 06. 2011
1.600 nm

Törnprofil:

  • Segeln entlang der Küsten Neuschottlands, Neufundlands, Labradors und Grönlands

  • Hochseesegeln über die Labrador See

  • Praxis in der Nebel- und Eisbergnavigation

  • Praktische Ausbildung zur Vorbereitung und Durchführung von Hochseereisen

  • Seemeilennachweis

Törnbeschreibung:
Der erste Teil unserer Überführung verläuft entlang der Küste Neuschottland über die Cabot Strait nach Neufundland. In dessen Hauptstadt St. John´s, die älteste Stadt Nordamerikas, gehen wir vor Anker. Der Hafen liegt geschützt von Bergen umgeben. Das Klima wird jetzt kälter und feuchter. Im weiteren Verlauf der Reise müssen wir mit Nebel und Eisbergen rechnen. Wir folgen der Küste nordwärts, überqueren die Strait of Belle Isle und erreichen Labrador. Eine endlose Kette von Eisbergen zieht hier mit dem Labradorstrom südwärts. Soweit das Eis es zuläßt bleiben wir an dieser faszinierenden, einsamen Küste. Es gilt günstige Winde abzuwarten um über die Labrador See nach Grönland zu segeln. SANTA MARIA AUSTRALIS und ihre Crew verlassen damit den amerikanischen Kontinent und besuchen für kurze Zeit den Polarbereich in Europa. Nuuk, die grönländische Hauptstadt im Südwesten der Insel, ist unser Etappenziel. Der quirlige Ort beherbergt heute 20.000 Einwohner. Alte und neue Traditionen stoßen hier lebhaft aufeinander.

 

4. Etappe
Nuuk – Ilulissat
Die 28. 06. - Fr 08. 07. 2011
360 sm

Törnprofil:

  • Küstennahes Segeln an der grönländischen Westküste

  • Praxis in der Eisbergnavigation

  • Kennenlernen der Inuitkultur

  • Viele Ankermöglichkeiten. Erforschen der großartigen, wilden Grönlandküste

  • Vorstoß durch die Davis Strait in das Baffin Basin

  • Polarkreistaufe

  • Praktische Ausbildung zur Vorbereitung und Durchführung von polaren Reisen

  • Seemeilennachweis

Törnbeschreibung:
Die größten Eisberge der Welt kalben hier von den herabziehenden Gletschern des grönlündischen Inlaneises. "Kalaallit Nunaat", Land der Menschen, so nennen die Grönlander die größte Insel der Welt. Sie ist 6x so groß wie Deutschland. 84 Prozent ihrer Fläche wird von Inlandeis bedeckt. Die 56 000 Bewohner leben an der Küste. Unsere Reise beginnt in Nuuk, ihrer Hauptstadt. Wir bummeln durch die Ortschaft, suchen Kontakte zur Inuit Kultur und beschäftigen uns mit ihrer fremdartigen Ernährungsweise. Nachdem unsere Segelyacht versorgt ist, beginnt die Expedition in den hohen Norden .Wir segeln mit Nordkurs entlang der abwechslungsreichen grönländischen Südwestküste. Zum Teil erstrecken sich die Gletscher bis ins Meer. Etliche kleine Fischersiedlungen verstecken sich in dem der Küste vorgelagertem Schärengebiet. Das traumhaft gelegene Maniitsoq liegt südlich des Hamborersunds. Er gehört zu den spektakulärsten Naturerlebnissen der grönländischen Westküste. Steile Bergflanken schießen in den Himmel, Gletscher schieben sich die Täler hinab in die See, Buckelwale stoßén ihren Atem geräuschvoll in die Stille des schweigenden Fjords. Die Sonne glitzert auf dem Inlandeis. Der Polarkreis 66º 33´ N - Wir erreichen die Breiten der Mitternachtssonne. Sie geht jetzt im Nordsommer nicht mehr unter. In der Disko-Bucht liegt die Geburtsstätte der großen Eisgiganten der Baffin Bay. Täglich brechen 20 Millionen Tonnen in einer spektakulären Show in den Fjord. Ilulissat heißt „Eisberge“. Ihnen verdankt sie heute ihre Atraktivität. Wir finden nette Kaffees, Restaurants, viele Souvenirläden und Ausflugsangebote. Im Hafen versuchen wir einen Platz zu bekommen.

 

5. Etappe
Ilulissat – Ataa - Eqi Sermia Glacier - Qeqertarsuaq, Disco Island,– Aasiaat - Ilulissat
Die 12. 07. - Fr 22. 07. 2011
220 sm

Törnprofil:

  • Küstennahes Segeln

  • Kennenlernen der Inuitkultur

  • Viele Ankermöglichkeiten. Erforschen der großartigen, wilden Grönlandküste

  • Landausflüge und Möglichkeit für Hundeschlittenfahrten

  • Praktische Ausbildung zur Vorbereitung und Durchführung von polaren Reisen

  • Praxis in der Eisbergnavigation

  • Seemeilennachweis

Törnbeschreibung:
Wir erforschen die berühmte Disko Bucht mit ihren majestätischen Eisbergen und einem der größten und aktivsten Gletscher der Welt. In authentischen, kleinen Fischersiedlungen entlang der Küste bekommen wir einen Eindruck von den freundlichen Inuit, ihren Lebens- und Eßgewohnheiten. Elf ereignisreiche Tage im Land der Mitternachtssonne. Nachdem wir uns in der pulsierenden Touristenmetrpole Ilulissat umgesehen haben segeln wir die Küste hinauf nach Norden. In der Disko Bucht treiben riesige Eisberge. Unser Ziel ist Ataa auf der Insel Arve Prinses. Hier finden wir eine alte Inuit Siedlung. Das nächste Naturschauspiel liegt im innern es nahegelegenen Fjordes: der Eqip Sermia Gletscher. Wir setzen an Land und wandern den Gletscher entlang. In der „Nacht“ können wir den Mitternachtssonnenaufgang über dem Gletscher bewundern. Auf der Disko Insel liegt die alte Walfangsiedlung Qeqertarsuaq (dänisch Godhavn). Hier haben wir Gelegenheit Schlittenhundfahrten auf dem Inlandeis mitzuerleben. Der Kurs führt nach Süden an die Küste „der tausend Inseln“. Buckelwale halten sich in den geschützten Wasserstraßen auf. In Aasiaat, einem kleinen Fischerort gehen wir vor Anker. Wir segeln an diesem zerklüfteten Küstenstreifen langsam wieder nach Osten. Es gibt Spuren jahrtausender langer Besiedlung entlang der Küste. Wir suchen nach Resten von Hausfundamenten, Vorratskammern und Jagdunterständen. Das älteste Haus Grönlands steht in Qasigiannguit und dient jetzt als Museum zur Geschichte des Ortes. Über Ilimanaq segeln wir zurück nach Ilulissat.

 

6. Etappe
lulissat – Upernavik – Baffin Bay - Pond Inlet
Son 24. 07. – Mit 03. 08. 2011
700 sm

Törnprofil:

  • Küstennahes Segeln entlang der grönländischen Westküste

  • Kennenlernen der Inuitkultur

  • Landausflüge - Erforschen der großartigen, wilden Grönlandküste und Baffin Island

  • Hochseesegeln über die Baffin Bay

  • Praxis in der Nebel- und Eisbergnavigation

  • Praktische Ausbildung zur Vorbereitung und Durchführung von polaren Hochseereisen

  • Seemeilennachweis

Törnbeschreibung:
Der lebendige Ort Ilulissat bleibt achteraus. Unsere SANTA MARIA AUSTRALIS ist vollgetankt und für mehrere Monate mit Proviant versorgt. Unser Ziel ist es, die Baffin Bay zu überqueren um den Zugang der Nordwest Passage zu erreichen. Nach einem Besuch auf der Disko Insel segeln wir hinaus auf die offene See. Aus Erfahrung bleibt im Herzen der Baffin Bay das Eis auch in den Sommermonaten sehr dicht. Entlang der grönländischen Westküste suchen wir deshalb zuerst unseren Weg nach Norden. Bis nach Upernavik sind es rund 200 sm. Der Ort Upernavik liegt auf einer der vielen kleinen Inseln südlich des Upernavik-Eisfjordes. Auch hier kalben riesige Eisberge in den Fjord. Das ganze Gebiet ist für seine riesigen Vogelkolonien bekannt. Die kanadischen Eiskarten geben uns ab jetzt lebenswichtige Informationen über die Lage der Treibeisfelder. Wir verfolgen weiter die Küste bis wir die Eisfelder nördlich umrunden können. Anschließend geht es mit West- oder Südwestkursen Richtiung Bylot Island. Wir halten Eiswachen die durch die Mitternachtssone vereinfacht werden. Pond Inlet liegt geschützt in einem schmalen Seitenarm südlich Bylot Island. Vor der Ortschaft fällt der Anker. Die Crew hat die SANTA MARIA AUSTRALIS wieder an den amerikanischen Kontinent gesegelt. Wir sind in NUNAVUT, der kanadischen Inuit Provinz.

 

7. Etappe
Pond Inlet – Lancaster Sound – Resolute Bay – Peel Sound – Larsen Sound - Gjoa Haven
Mi 03. 08. - Sam 13. 08. 2011
700 sm

Törnprofil:

  • Versuch der Befahrung der ersten Etappe der Nordwest Passage

  • Navigation innerhalb der Wasserstraßen Nunavuts auf den Spuren John Franklins

  • Reste alter Inuit Siedlungen

  • Beobachtung von lokaler Flora und Fauna. (Eisbären, Moschusochsen, Rentiere)

  • Praxis in der Nebel- und Eisfeldernavigation

  • Seemeilennachweis

Törnbeschreibung:
Hier beginnt unser Vorstoß in die kanadische Arktis. Wir verlassen den Eclipse Sound nach Norden und erreichen den Lancaster Sound. Auch John Franklin´s tragische Reise begann hier in der Einfahrt in den Lancaster Sound. Wir werden versuchen der Route von Roald Amundson zu folgen. Auf Beechey Island finden wir die ersten Gräber der Franklin Expedition. Sollten die Eisverhältnisse es erlauben, besuchen wir Resolute Bay auf der Cornwallis Island. Für die kommenden 400 Meilen brauchen wir zuverlässige Eis- und Windvorhersagen. Eine der Schlüsselstellen der Nordwest Passage ist der Peel Sound. Sobald das Eis die Durchfahrt ermöglicht, starten wir nach Süden. Wir segeln durch die Franklin Strait und erreichen den Larsen Sound. Bei Nordwest-Winden schiebt sich das nördliche Eis durch den M´Clintock bis hier herunter. Auf diesen Wind gilt es zu achten. Eisbären nutzen diese erhöhte Eiskonzentration im M´Clintock Kanal um ihre jungen zu gebären und aufzuziehen. Vor uns liegt die King Williams Insel. Die James Ross Strait führt östlich an ihr vorbei nach Süden. Das Fahrwasser wird anspruchsvoller. Flache Schären erschweren die Navigation. Gjoa Haven liegt geschützt, eingebettet in einer kleinen Halbinsel auf der Südwestseite der King Williams Insel. Die Inuit nennen den Ort „Usqsuqtuuq“, „wo es viel Fett gibt“. Er verdankt seinen Namen der übermäßigen Fisch- und Robbengründe in der Umgebung. Roald Amundsen hat hier während seiner dreijährigen Durchsegelung der Nordwest Passage zwei Winter verbracht.

 

8. Etappe
Goja Haven – Simpson Strait – Cambridge Bay – Coronation Gulf – Beaufort Sea – Point Barrow, Alaska
15.08.2011 – 30.08.2011
1400 sm

Törnprofil:

  • Versuch der Befahrung der zweiten Etappe der Nordwest Passage

  • Navigation innerhalb der Wasserstraßen Nunavuts auf den Spuren John Franklins

  • Anfangs Navigation vergleichbar mit den Schären Skandinaviens

  • Beobachtung von lokaler Flora und Fauna. (Eisbären, Moschusochsen, Rentiere)

  • Später in der Beaufort See freie Küstennavigation

  • Praxis in der Nebel- und Eisfeldernavigation

  • Seemeilennachweis

Törnbeschreibung:
Die Simpson Strait trennt die King William Island vom kanadischen Festland. Zahllose Untiefen und flache Schären erschweren die Orientierung. Wir erreichen den Queen Maude Gulf. Der Golf hat eine ungefähre Ausdehnung von 150 sm. Sobald wir den Nordenskjold Archipel passiert haben, wird die Navigation leichter. Nördlich von uns liegen normalerweise die Eisfelder. Auf den Eiskarten können wir deren Lage erkennen. In Cambridge Bay, einer Inuit Siedlung im Süden von Victoria Island lassen wir den Anker fallen. Das Wrack der „Maud“, Amundsen Forschungsschiff liegt seit 1930 hier auf Grund. Unser Weg führt weiter nach Westen. Im Süden liegt der Bathurst Inlet. Er wird auch als die “Serengeti” Nordamerikas bezeichnet. Große Karibuherden ziehen im Sommer hier entlang. Auch Moschusochsen könnten wir antreffen. Die großen Weiten sind atemberaubend. Wir folgen dem Coronatio Golf, der Dolphin und Union Strait hinaus in die Beaufort See. Auf dem Weg liegen die „Smoking Hills“. Hier brennt seit Jahrhunderten Ölschiefer in den Klippen. Wir besuchen Tuktoyaktuk an der Mündung des MacKenzie River und Herschel Island mit einer aufgegebenen Walfangstation. Die Küste ist insgesamt flach und weiter im Norden liegt das Packeis. Der Wind ist entscheidend. Im beginnenden Winter dreht er nördlich und schiebt die Eismassen auf die Küste zu. Bevor das eintritt müssen wir die Beaufort See verlassen haben. Der nächste Stop ist Point Barrow in den Vereinigten Staaten. Vor der Ortschaft gehen wir vor Anker.

 

9. Etappe
Point Barrow – Bering Strasse – St. Paul Island – Dutch Harbor (Unalaska)
Don 01. 09. - Mit 14. 09. 2011
1.400 sm

Törnprofil:

  • Die dritte Etappe der Nordwest Passage – Versuch der endgültigen Durchfahrung

  • Beobachtung von lokaler Flora und Fauna

  • Passieren der Bering Strasse. Diomedes Inseln

  • Überführung aus dem Polarmeer hinaus zu den Aleuten, einem Teil des pazifischen „Ring of Fire“

  • Anfangs Navigation entlang der Küste Alaskas, später Hochseenavigation

  • Vorbereitung der Yacht auf Sturm und Sturmsegeln in der Bering See

  • Praxis in der Nebel- und Eisfeldernavigation

  • Seemeilennachweis

Törnbeschreibung:
Barrow ist die nördlichste Stadt der Vereinigten Staaten. Der Winter steht vor der Tür. Die arktischen Fischer sagen, daß man Point Barrow um den ersten September herum runden sollte. Das Eis beginnt sich langsam nach Süden zu schieben. Bis zur Beringstraße sind es rund 440 sm. Mit SW Kursen segeln wir entlang der Küste. Das Icy Cape bleibt an Backbord liegen. Am Cape Hope befinden sich Reste einer alten Inuit Siedlung, die zum Teil aus Walknochen gebaut wurde. Voraus liegt die Beringstraße, die Meerenge, die Nordamerika von Russland trennt. Zwei Inseln liegen mitten in der Straße. Sie sind nur 2 Meilen voneinder getrennt: Little Diomede (USA) und Big Diomede (Russland). Etwas weiter südöstlich liegt Port Clarence auf der amerikanischen Seite. Wir gehen vor Anker. Ein befreiendes Gefühl wird sich verbreiten. Die Arktis mit ihren Risiken liegt hinter uns. Doch der Blick auf die Wetterkarten bleibt nicht aus. Vor uns liegt die Bering See. Eines der stürmischten Seegebiete der Welt. Bis zum Inselbogen der Aleuten sind es rund 700 sm. Wir bereiten das Schiff auf Schlechtwetter vor und holen den Anker auf. Weiter im Süden liegen die Inseln St. Lawrence und St. Paul, mögliche Anlaufstellen in der Bering See. In Dutch Harbour, dem Hafen der Ortschaft Ualaska, machen wir fest. Wir befinden uns auf dem „Ring of Fire“, dem Vulkangürtel der den gesamten pazifischen Ozean umgibt. Die nordpolaren Regionen liegen im Kielwasser.

 

10. Etappe
Unalaska (Dutch Harbor) – Honolulu, Hawaii
Mon 19. 09. 2011 - Son 02. 10. 2011
2.015 sm

Törnprofil:

  • Vielseitiger Hochseetörn aus der kalten Westwindzone des Norden nach Süden in die gemäßigte Zone bis an den Rand der Tropen

  • Praktische Ausbildung zur Vorbereitung und Durchführung von Hochseereisen

  • Sturmtraining

  • Seemeilennachweis

Törnbeschreibung:
Diese Hochseereise führt die SANTA MARIA AUSTRALIS und ihre Manschaft erfolgreich aus den polaren Zonen hinaus. Von den kargen Inseln der Aleuten verabschieden wir uns hinaus auf die See. Es ist Herbst im Nordatlantik doch mit jedem Tag nähern wir uns erst den gemäßigten Breiten, anschließend den Tropen. Der Passat beginnt uns zu unterstützen. Endlich gibt es Gelegenheit zur Anwendung der Astronavigation. Lesen, Kochen, Fischen, Wartungsarbeiten, Wachen bestimmen unseren Lebenrytmus. Unser Ziel Honolulu liegt auf an der Südküste der Insel O´ahu und gehört zum Staat Hawaii der Vereinigtebn Staaten von Amerika.

 

11. Etappe
Honolulu, Hawaii – Papeete, Tahiti
So 09. 10.2011 - Fr 28. 10. 2011
2.400 sm

Törnprofil:

  • Vielseitiger Hochseetörn

  • Durchsegelung der nördlichen Roßbreiten, der Passatzonen und den Doldrums

  • Äquatortaufe

  • Praktische Ausbildung zur Vorbereitung und Durchführung von Hochseereisen

  • Seemeilennachweis

Törnbeschreibung:
Dieser Segeltörn führt durch die ruhigen, warmen Zonen des Zentralpazifiks. Wir starten mit dem NE-Passat und erreichen die Doldrums in Äquatornähe. Hier liegen auch, ziemlich genau in der Mitte der Reise, die von James Cook entdeckten Kiribati Inseln. Es sind kleine Atolle, isoliert, wenig bekannt und wegen ihrer Abgelegenheit kaum besucht. Sie erstrecken sich über eine riesige Fläche, dessen östlichstes Ende wir streifen. Möglich ist eine Landung auf Kiritimati Island. Hier sollten wir ein oder zwei Tage Zeit nehmen, um uns dieses vergessene Atoll genauer anzuschauen. Mit südlichen Kursen geht es weiter. Kurz darauf feiert die Crew „Äquatortaufe“. Der SE-Passat beginnt und wir segeln mit „halben“ bis „voll und bei“ Kursen Richtung Papeete, dem Herzen der bezaubernden französisch polynesischen Inseln. Zwischen den Wachen bleibt Zeit zum Lesen, Ausspannen, Hochseefischen oder einfach nur das Genießen des problemlosen Segelns unter tropischer Sonne fernab aller Küsten.

 

12. Etappe
Papeete – Austral Inseln – Kap Hoorn – Puerto Williams
Fr 04. 11. - Do 08. 12. 2011
4.485 sm

Törnprofil:

  • Kompromißloser Hochseetörn

  • Unsere zweitlängste Etappe der gesamten Umrundung

  • Aus den Tropen durch die Roßbreiten in die rauhen Gewässer der 40ten und 50ten Breiten

  • des unermeßlichen südlichen Ozeans

  • Praktische Ausbildung zur Vorbereitung und Durchführung von Hochsee- und Sturmreisen

  • Die Umrundung von Kap Hoorn

  • Seemeilennachweis

Törnbeschreibung:
Zuerst führt uns ein relativ kurzer Segelschlag nach Süden zu den Austral Inseln. Wir genießen die letzten Tage Passatsegeln und die abseits gelegenen südlichen Atolle. Vermutlich wird Raiatea unser Anlaufhafen sein. Hier erleben wir letzte Tage im warmen Paradies. Anschließend wird es ernst und wir setzen Segel zu unserem langen Hochseetörn. Wind und Wetter bestimmen die kommenden Kurse. Auf Bobby Schenks „logischem Weg“ segeln wir über die „roaring forties“ hinaus in die „furious fifties“. Mit den Westwinden erreichen wir auf der klassischen Großseglerroute das berühmte Kap Hoorn. Im Club Micalvi, in Puerto Williams, haben wir wohl Grund, auf diese spannende Unternehmung mit einem „pisco sour“ anzustoßen.
 

Der Törnplan für die Nordwestpassage:


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Die Nordwestpassage fährt Expeditionsleiter Wolf Kloss als Skipper der "Santa Maria Australis". Ab Papeete auf Thaiti übernimmt unser Sailing Island Stammskipper Martin Zeyer (Bild links) die Yacht und segelt die fast 4.500 Seemeilen lange Etappe aus der Südsee zurück nach Feuerland und rund Kap Hoorn. Anschließend fährt Martin noch die 3 Antarktisreisen im Zeitraum Dezember bis März. Martin hat schon mehrere Winter im antarktischen Sommer verbracht und ist mit dem Schiff sowie mit dem Revier bestens vertraut.


Die endgültige Route ist immer abhängig von Wind- und Wetterverhältnissen. Es liegt in der Natur der Seesegelei, daß Reiseroute- und Ziel nie als "Fahrplan" mißzuverstehen sind.

Änderungen des beschriebenen Reiseverlaufs nach Ermessen des Kapitäns vorbehalten. Dies ist eine Expeditions-Segelreise in einen abgelegenen und kaum besiedelten Teil der Welt und der Veranstalter behält sich das Recht vor, den Reiseverlauf aufgrund der Wetterverhältnisse, der Verfügbarkeit von Ankerplätzen, politischen Bedingungen und sonstigen, nicht in seiner Macht stehenden Faktoren ohne Rücksprache mit den Teilnehmern zu ändern. Es versteht sich von selbst, dass derartige Entscheidungen im besten Interesse aller Beteiligten an Bord sowie im Sinne der Sicherheit des Bootes getroffen werden. Im Fall einer derartigen, unvermeidlichen Änderung des Reiseverlaufs haben die Reiseteilnehmer keinen Anspruch auf Rückerstattung oder sonstige Berücksichtigungen.

Anbei eine Übersicht über die aktuellen Segelexpeditionen:

Aktuelle Termine mit allen Expeditions-Segelreisen:

41: Expeditions Segelreisen Antarktis und Kap Hoorn
Beginn Ende Tage Buchungscode
Preis
Details
 

11.02.2012 03.03.2012 22Antarktis
6850 €
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belegt

17.02.2012 02.03.2012 15Kap Hoorn & Darwin
2950 €
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Beschreibung
belegt

09.03.2012 23.03.2012 15Kap Hoorn & Darwin
2950 €
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(2 Plätze frei)

30.03.2012 13.04.2012 15Kap Hoorn & Darwin
2950 €
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(4 Plätze frei)

20.04.2012 04.05.2012 15Kap Hoorn & Darwin
2950 €
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(4 Plätze frei)

07.11.2012 21.11.2012 15Kap Hoorn & Darwin
2950 €
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Beschreibung
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(8 Plätze frei)

24.11.2012 08.12.2012 15Kap Hoorn & Darwin
2950 €
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(7 Plätze frei)

14.12.2012 04.01.2013 22Antarktis
6850 €
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(8 Plätze frei)

11.01.2013 01.02.2013 22Antarktis
6850 €
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(8 Plätze frei)

08.02.2013 01.03.2013 22Antarktis
6850 €
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06.03.2013 20.03.2013 15Kap Hoorn & Darwin
2950 €
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23.03.2013 06.04.2013 15Kap Hoorn & Darwin
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10.04.2013 24.04.2013 15Kap Hoorn & Darwin
2950 €
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Reservierung auf einen Törnplatz stets empfehlenswert, am besten per E-Mail: info@sailingisland.de
 

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Winter 2011/2012


Malta - die Schatzinsel im Mittelmeer
Das Mittelmeerarchipel zwischen Sizilien und Afrika mit den Inseln Malta, Gozo und Comino, ist mit ca. 140 km Küstenlinie ein geradezu idealer Ort für Wassersportler und zählt derzeit unter Seglern noch als absoluter Geheimtip.  mehr Infos...
 

Kanarentörns

Ab ins Warme
Die Kanaren auch genannt werden, stellen den südwestlichsten Außenposten Europas dar. Sie liegen auf dem 28. Breitengrad Nord, und die Inselgruppe befindet sich damit auf dem gleichen Breitengrad wie Florida, Ägypten oder die Sahara. Gibt es bessere Voraussetzungen für einen Wintertörn im Warmen?
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Expeditionsreisen

Segelreisen ans Ende der Welt
Reisen Sie doch mal antarktischen Sommer (von November bis Februar) an Bord der 20 Meter Expeditionsyacht "Santa Maria Australis" in die entlegensten und faszinierendsten Ecken unseres Planeten:
Kap Hoorn & Feuerlands Darwin-Bergkette, Südgeorgien und in die Antarktis
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Skippertraining


Rein in die Box - raus in die Box
An den verlängerten Wochenenden von Freitag bis Montag stehen vor allem Hafenmanöver unter Motor und Seemannschaft auf dem Programm.
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Offshore Törns


Die See ruft
Unsere POGO 40 Offshore-Erfahrungstörns sind für alle gedacht, die echtes Blauwassersegel erleben sowie außergewöhnliche Seereviere kennenlernen möchten uns sich dabei richtig Seebeine wachsen lassen wollen.
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Coastal Törns


Kreuz und quer durchs Mittelmeer
Unsere POGO 40 Coastal-Erfahrungstörns sind für alle gedacht, die ihre schon vorhandenen seemännischen Erfahrungen erweitern möchten und dabei auf einem sportlichen, schnellen Schiff ein neues, spannendes und schönes Segelrevier kennenlernen möchten.
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Kurz Törns


Kurz und gut
Für alle gedacht, die einfach mal ein paar Tage auf dem Wasser unterwegs sein wollen. Diese interessanten und nicht alltäglichen Törns bieten darüber hinaus eine gute Gelegenheit zum Kennenlernen unserer schnellen Yachten.
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Törnidee


Ihr ganz privater Törn

Alle unsere Törns - vom Wochenendskippertraining bis hin zum POGO 40 Sailing - sind auch als Privattörn buchbar. Wir machen gerne ein individuelles Angebot.
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Das Shirt zum Törn

Lang ersehnt und endlich da! Unsere Crew Polo Shirts kann man ab sofort in unserem Online Shop bestellen.
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Online shopping


Besuchen Sie unseren Online Shop

Alles was das Skipperherz begehrt: Online Shop für Segelausrüstung, Taschen, Wassersportbekleidung, Rettungswesten, Messer, Seekarten, Bücher, Ferngläser, GPS-Geräte, UKW-Funkanlagen, etc. zum Online Shop...
 

Regattakalender


Alle Regattatermine mit unseren POGO 40 Racern
2012:
NRW Cup
Pantaenius Rund Skagen
Kieler Woche
Warnemünder Woche
Travemünder Woche
24-Stunden-Race
Rolex Middle Sea Race
Atlantic Rally for Cruisers (ARC)

2013:
Caribbean600
Heineken Regatta
Helgoland - Edinburgh
ASV-Offshore-Challenge
Rolex Fastnet Race
 

Download Zone


Katalog, Video, Desktopkalender, etc.
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Presse


Das schreibt die Presse über unsere neuen POGO 40 Yachten. Artikel lesen...
 

Törnwetter aktuell